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Chronik

1905 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr mit 66 Kameraden

 

In den Jahren 1806 bis 1807 ist der Teil unseres Dorfes vom Grundstück Hoffmann bis zum Schmiedepfuhl zum größten Teil abgebrannt. Dieser Teil des Dorfes hieß noch lange Zeit „Neudorf“. Zu der Zeit sollen Franzosen im Dorf in Quartier gelegen haben. Eine Urgroßmutter der hier noch lebenden Thiedischen Kinder hat ein Franzose mit der Wiege aus dem brennenden Hause getragen.

 

1847 ist das Gehöft des damaligen Bauern Witz (jetzt Fr. Zerrahn) abgebrannt. Das Feuer griff über auf die Gebäude des Nachbargrundstückes, das damals einem Bauern Krugmann (später Kolpin), jetzt Tamm, gehörte.

 

Zu gleicher Zeit brannte das Grundstück des Bauern Wolf (jetzt H. Zerrahn) ab, dazu die Hintergebäude des Kaufmanns Pfannenstiel (alte Apotheke).

 

Im Jahre 1865 wurde das Gehöft des Bauern Meissner (jetzt Schutze) eingeäschert, auch die Hintergebäude der Pfarre gingen in Flammen auf.
 
1881 wurde das Haus des Eigentümers Gerloff (jetzt Riek) auch ein Raub der Flammen. Zu gleicher Zeit brannte das mittelste Haus der in der Havelberger Str. stehenden Arbeiterhäuser des Gutes, desgl. eine Scheune auf dem Grundstück, das an der Berlin-Hamburger Chaussee liegt.
 
Am 1. Juli 1876 schlug der Blitz ein in die Scheune des Schmiedemeisters Martini (jetzt Reinke) und äscherte sie ein.
 
Das Grundstück des Bauern Ebert wurde zweimal vom Feuer heimgesucht. Am 7. März 1896 wurden durch Brandstiftungen Stall und Scheune ein Raub der Flammen. Der Brandstifter Otto Wettstedt wurde zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt und ist im Zuchthaus gestorben. Durch das fahrlässige Spielen mit Streichhölzern wurde am 2. August 1911 der Stall des Bauern Ebert in Asche gelegt. Ein scharfer Ostwind wehte die Funken über die Straße und diese zündeten auch auf dem Strohdach der Scheune des Bauern Chr. Wernicke (jetzt Krüger). In kurzer Zeit standen Scheune und Stall von Wernicke in Flammen und griffen auf Stall und Scheune des Bauern Johann Wernicke über.
 
1898 brannte die Scheune des Bauern Becker.
 
Am 2. Weihnachtstag 1904 vernichtete ein Feuer die Scheune des Bauern Wilhelm Lüder. Dieser Brand gab die Veranlassung zur Gründung zur freiwilligen Feuerwehr auf dem Rittergut.
 
Auf dem Rittergut brannte 1917 das Wohngebäude neben der Brennerei ab und zweimal die Feldscheune des Rittergutes, die ihren Platz da hatte, wo heute die Schnitterkaserne steht. 1904 zündete der Blitz und 1923 waren mit Streichhölzern spielende Kinder die Brandstifter.
 
Auf dem Mühlenberg stand bis zum 8.12.1931 eine Windmühle. In der Nacht brannte sie nieder. Die Brandursache ist unbekannt, wahrscheinlich ist sie einem kommunistischen Anschlag zum Opfer gefallen.

Erst im Jahr 1999 konnten die Verhandlungen zwischen Bundesvermögensamt und Gemeinde durch den Kauf des vor dem weiteren Verfall geschützten Fachwerkhauses und dem dazugehörigen Grund und Boden erfolgreich geschlossen werden. Die Suche nach Möglichkeiten für die Unterbringung eines neuen Feuerwehrgerätehauses hatte die Gemeindevertreter letztendlich zu dem Entschluß gebracht, die alte Apotheke zukünftig als solches zu benutzen. Mit dazu beigetragen haben auch bestimmte Voraussetzungen nach § 17 der Landesinvestitionspauschale, die eine Förderung von Brandschutzmaßnahmen ermöglichten.

 

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramm wurden nun die Fassade, Fenster, Türen und Tore des Hauses erneuert, wobei 80 % der Kosten gefördert wurden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Innenausbau, der zu 90 % über das Gemeindefinanzierungsgesetz eine Förderung erhält.

 

Die alte Apotheke ist heute das Feuerwehrgerätehaus Kletzke.

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